Desinteresse Kunst und der Müll aus China

By prenzlmaler

Totgeborene Kinder sollte man in Würde sterben lassen. Meine Euphorie für die großen Meister aller Stilepochen der Malerei ist beileibe keine Eintagsfliege. Über 35 Jahre begleitet mich der Fanatismus, an den Leistungen großer Maler Gefallen zu finden. Wie ich merken kann, stehe ich da einsam im Raum. Die sich für Kunstgeschichte und Kunsttheorie interessierenden Leute, kann man an einer Hand abzählen. So ergibt es keinen Sinn, viele Stunden für die Ehrung der Meister zu opfern, wenn das Ergebnis Alleinunterhaltung ist. Ich muss mir und anderen nichts beweisen wollen. Ab und zu werde ich es sicher nicht lassen können, den Gedenktag eines Malers zu popularisieren bzw. die Veröffentlichung für wenige Personen vorzunehmen. Doch es lohnt nicht, eine
kontinuierliche Ehrung vom Stapel zu lassen. Es ist Theater für den Autor ! *grins*

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Clevere Händler nutzen die Unwissenheit der Kunden radikal aus. So werden beispielsweise im großen Stil “handgemalte” Kopien großer Meister aus China den Leuten angedreht, mit dem Hinweis, wertvolle Kunst zu kaufen.

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WERT GLEICH NULL.

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Die Chinesen übermalen Farbfotografien auf Leinwand !

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Pro Tag entstehen bei manchem “Künstler” bis zu 30 Kopien ! Ein derartiger Fließbandakrobat benötigt etwa 23 Minuten für eine Kopie eines Gemäldes !!! Ob nun jede Stelle der Fotografie wirklich Ölfarbe erhält, ist unwichtig, da das Bild als farbliche Reproduktion bereits auf der Leinwand ist. Diese Betrugsbilder werden von unwissenden Kunstliebhabern gekauft. 23 Minuten für eine Kopie eines alten Meisters. Der berühmte Raphael oder auch Raffael, bereits als junger Mann ein Genie, schaffte an einem Tag zwei Gemälde-Kopien. Das machte er aber in dieser Höhe äußerst selten.

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Der große Raffaello Santi kopierte also Dank seines Genies maximal zwei Werke pro Tag – die chinesischen Stümper bringen es auf 30 Stück !!!

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Das geht nur, weil es keine handgemalten Kopien sind !!! Der Verkauf derartigen Mülls klappt nur, weil die Menschen sich nicht mit der Kunst auseinandersetzen. Sie bilden sich tatsächlich ein, ein Schnäppchen nach Hause zu schleppen. Hätten sie für das Geld lieber einer Malerin oder einem Maler ihrer Stadt ein Bild abgekauft, wäre das lobenswerter gewesen.

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Diesen Artikel werden sicher nur ganz wenige User lesen, doch ich wollte ihn auf jeden Fall veröffentlicht haben.

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LG Dieter Raedel.

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