Brüssel : Sterbehilfe mit dem Krückstock !!!

By prenzlmaler

Dieter Raedel : Eine Geschichte, wie sie sich eventuell jüngst in Brüssel abgespielt haben könnte.

Eine 80 Jährige beobachtet voller Argwohn ihren 88 jährigen Mann, der zitternd vor Altersschwäche nicht mehr weiter weiß.
“Ich habe Durst, Durst, bring mir doch ein Glas Wasser !”
“Hol’s dir doch, du hast doch zwei Beine !”
“Sei doch nicht so grob zu mir, ich habe keine Kraft mehr, bitte bring mir Wasser !”
“Du hast doch sonst immer den starken Mann markiert. Deine Wackelei geht mir systematisch auf den Keks.”
“Meine Kräfte versiegen. Hilf mir doch endlich.”
“Versuch’s doch mal mit dem Beten. Falls da oben nicht alle Leitungen zu Ostern besetzt sind, kriegste vielleicht einen Kräfteschub gratis. Haha !!!”
“Du erbärmliche Ziege, dich soll der Teufel holen !”
“Was du nicht sagst, du alte Großklappe. Und so einem Unhold soll ich noch helfen ? Nee, du alter Schrotthaufen, daraus wird nichts.”
“Hast du denn wirklich kein Herz mehr im Leibe ?”
“Hör’ mit deiner Quarkerei auf ! So langsam reicht es mir ! Ich kann kann dein Getue nicht mehr ansehn. Ich geh’ jetzt in die Stube.”

Als das nette Mütterchen nach ein paar Stunden zu ihrem Mann kommt, der noch immer hilflos am Boden liegt, bekommt sie einen Wutanfall.
“Du, du armseliger Haufen da unten, hörst du mich ?”
“Ja, hilf mir endlich, ich kann nicht mehr.”
“Du elendes Scheusal ! Ich kann deine Rumkriecherei nicht mehr ansehn ! Ich werde dir jetzt helfen und zwar mit meinem Spazierstock !”

Sie holt aus und schlägt ununterbrochen mit ihrem Stock auf den wehrlosen Mann bis er seinen Geist aufgibt.

“So, nun habe ich die Sache endlich erledigt. Der muckt nicht mehr auf !”

Nach ihrer Sterbehilfe für den einst so geliebten Mann, geht die 80 jährige Dame beruhigt schlafen.

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Diese fiktive Geschichte beruht auf einem aktuellen Mord.

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LG Dieter Raedel.

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