Der Reporter vom Sender Jerewan hatte zum zweiten Mal das Glück, am ersten Frühlingstag des Jahres 2009 Martin Schmitt in einem fiktiven Interview in Planica einige Fragen zu stellen.
Reporter :
Guten Morgen, Herr Schmitt ! Wie ich sehe, sind Sie voller Freude und Stolz nach dem heutigen Springen in Planica anzutreffen.
Schmitt :
Hier müsse Sie über Fliegen spreschen !
Reporter :
Über Fliegen ? Bei der Kälte dürften die noch keine Rolle spielen.
Schmitt :
Isch meine, bei der gröschte Schanze der Welt sind wir Springer keine Springer. Wir sind Fliescher !
Reporter :
Okay ! Wie sind Sie als Fliescher zurecht gekommen ?
Schmitt :
Eigetlisch rescht gut. Isch bin der Beschte der deutschen Adler !
Reporter :
Ich weiß, ich weiß. Sie belegten den 20. Platz !
Schmitt :
Ja, aber in der germanischen Rangfolge belegte ich den erschte Platz !
Reporter :
Fliegen Sie gern von so einer riesigen Schanze ?
Schmitt :
Eigetlisch nisch ! Man kann von obe kaum erkenne wo unte isch.
Reporter :
Worin unterscheidet sich diese Schanze von anderen ?
Schmitt :
Nu, die andere Schanzen sind woanderscht und hier fliescht der Wind am längschte mit. Wie isch Fachmann merkte, kommt hier der Wind von vorn und von hinte und manschma von reschts und von links und ehe man sisch besinne kann, sogar von obe. Da isch es kein Wunder, wenn man für die Rumzappelei in der Luft schlecht bewertet wird.
Reporter :
Aber das trifft doch auch für solche Asse wie Schlierenzauer zu ?!
Schmitt :
Nee, nee, da täusche Sie sisch gewaltisch ! Der Schlierenzauber fliegt doch viel weiter als wir. In solchen Fällen sollte man den Wettbewerb abbreche und neu anlege, bis die Bedingungen auch für Deutsche akzeptabel sind.
LG Grinskeks.
Schlagworte: Martin Schmitt, Skispringen 2009